Bewilligung von Veranstaltungen

Besucher an einem Openair
Quelle: ZO Festival AG

Veranstaltungen locken jedes Jahr viele Besucher an. Sie finden häufig in den Sommermonaten und vermehrt auf der "grünen Wiese" statt. Auch wenn sie meist nur ein paar Tage dauern, können sie erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben. Dies muss nicht sein. Durch entsprechende Massnahmen lässt sich eine erfolgreiche - und umweltfreundliche Veranstaltung.

Je nach Veranstaltung gibt es viele unterschiedliche Themen zu berücksichtigen. Dies ist eine grosse Herausforderung für die Organisatoren. Hier bietet das von der Baudirektion Kanton Zürich und dem VZGV erarbeitete Gesuchsformular wertvolle Untersützung, denn es stellt sicher, dass alle relevanten Themen frühzeitig berücksichtigt werden und zeigt auf, wer, was, weiter zu tun hat.  

Bewilligung erforderlich?

Die Bewilligung für die Durchführung einer Veranstaltung erteilt in erster Linie die Gemeinde. Eine Bewilligung ist erforderlich sobald Sie

  • öffentlichen Grund benutzen,
  • im Freien Verstärkeranlagen einsetzen,
  • Fahrnisbauten (Zelte, Bühnen etc.) aufbauen oder
  • Getränke und Speisen gegen Entgelt abgeben.

Auch weitere Faktoren können zu einer Bewilligungspflicht führen. Klären Sie mit Ihrer Gemeinde ab, ob Sie eine Bewilligung für die Durchführung Ihrer Veranstaltung benötigen.  

Neben der Bewilligung der Gemeinde gibt es - je nach Veranstaltung - weitere (kantonale) Bewilligungen oder Meldepflichten, welche erforderlich sind.   

Frühzeitg und umsichtig planen lohnt sich

Eine Veranstaltung muss frühzeitig und umsichtig geplant werden. Die Lage oder Art der Veranstaltung kann zu verschiedenen Bewilligungen führen, welche eingeholt werden müssen. Bei Veranstaltungen in oder in der Nähe von sensiblen Gebieten (z. Bsp. Wald, Naturschutzgebiet, Uferbereiche von Gewässer) lohnt es sich im Vorfeld abzuklären, ob eine Veranstaltung überhaupt durchführbar ist und falls ja, welche Einschränkungen es gibt. 

Weiterführende Informationen

Veranstaltungen umsichtig planen und bewilligen (Artikel in der Zürcher Umweltpraxis Nr. 89, November 2017